Meine Themen & Positionen
Für mich sind folgende Themen wichtig, für die ich mich auch gerne einsetze:
Bildung
2022 habe ich in Geisenfeld ein Ferienprogramm gestartet, weil ich glaube: Kinder lernen am besten, wenn sie Neues anfassen, ausprobieren, gemeinsam erleben. Seitdem treffen sich in den Herbstferien täglich 10–20 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren – mit Unterstützung der Stadt – und wir entdecken eine Woche lang die Welt vor der Haustür: Wir backen Brot, schauen hinter die Kulissen bei Führungen, wir gehen bowlen und probieren Teamspiele wie Lasertag.
Als Mutter ist mir wichtig, dass alle Kinder die gleichen Chancen bekommen: neugierig sein, Fehler machen dürfen, wachsen – unabhängig vom Geldbeutel oder vom Elternhaus. Deshalb gehört für mich zur Bildung auch, Digitales zu verstehen, mit Geld sinnvoll umzugehen und die eigene Persönlichkeit zu entfalten. Lernen soll Mut machen – und nach frisch gebackenem Brot riechen.
Damit das konkret wird, habe ich mit der Realschule Geisenfeld zusammengearbeitet: Dabei konnten Jugendliche bei Audi Einblicke in IT-Berufe erhalten – inklusive KI zum Anfassen. Außerdem habe ich Deutschkurse für Kinder und Erwachsene organisiert – weil Sprache Türen öffnet und Teilhabe ermöglicht. Und engagiere mich als Beisitzerin in der Kindergarde Geisenfeld - für kreative Freizeit und Teamgeist.
Migration & Integration
Migration gehört zu unserer Realität. Entscheidend ist, wie wir sie gestalten: Integration passiert nicht irgendwo, sondern hier vor Ort – in Kita und Schule, im Verein, im Betrieb und in der Nachbarschaft. Das gelingt, wenn beide Seiten zusammenarbeiten.
Migration ist Teil vieler Lebenswege. Was Menschen verbindet, sind Begegnungen, Respekt und Sprache. Darum engagiere ich mich in Geisenfeld ganz praktisch: Als Mitglied der Nachbarschaftshilfe Geisenfeld habe ich Sprachcafés organisiert – offene Treffen, in denen wir miteinander sprechen, üben, lachen und voneinander lernen.
Mir ist wichtig, dass Traditionen Platz haben und Integration gelingt – beides schließt sich nicht aus. Wer sich sicher ausdrücken kann, findet schneller Anschluss: in der Nachbarschaft, in Vereinen und im Beruf. Deshalb unterstütze ich Menschen dabei, Deutsch zu lernen und Arbeit zu finden – von gemeinnützigen Einsätzen bis hin zu regulären Jobs.
Mein Grundsatz: Sprache öffnet Türen – und Augen.
Wirtschaft & Digitalisierung
Aus meiner Arbeit im Bürgerservice weiß ich: Formulare werden ausgedruckt, unterschrieben, gescannt – und wieder ausgedruckt. Es ist 2025, doch viele Abläufe sind weiterhin analog.
Auch in meinem Beruf als Projektleiterin für Digitalisierung sehe ich täglich, wie viel Potenzial ungenutzt bleibt. Und selbst privat – als Mutter – unterschreibe ich regelmäßig Zettel für Schule und Vereine.
Deshalb studiere ich berufsbegleitend Digitale Transformation. Ich will Digitalisierung nicht nur verstehen, sondern sie aktiv gestalten und voranbringen – gemeinsam mit Verwaltung, Schulen, Vereinen und Betrieben. Digitale Prozesse schaffen Tempo, Transparenz und Entlastung: Davon profitieren große Unternehmen ebenso wie der Mittelstand und unsere lokalen Betriebe.
Warum das der Wirtschaft hilft: Digitale Abläufe senken Kosten und Fehlerquoten, machen Kapazitäten und Termine planbarer und helfen, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Wer Kundinnen und Kunden online abholt – mit Status-Tracking, eSignatur oder digitaler Terminbuchung – ist schneller, verlässlicher und wettbewerbsfähiger. Das stärkt Verwaltung und unsere regionale Wirtschaft.